Wettbewerb Zuhause hat Zukunft alle Preisträger

Aus dem Jahr 2012


Platz 1 ging an das Quartiersbüro MARTINIerLeben e.V. Hamburg,

2006 haben sich in Hamburg-Eppendorf soziale, kulturelle und kirchliche Einrichtungen sowie engagierte Bürgerinnen und Bürger unter dem Motto ‚Generationen gemeinsam‘ zusammengeschlossen. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels setzen wir uns für eine Stadt für alle Lebensalter ein, führen generationsübergreifende Kultur- und Freizeitprojekte durch und unterstützen die gesellschaftliche Integration und Teilhabe insbesondere von älteren Mitbürgern. Seit Dezember 2011 ist MARTINIerLEBEN ein eingetragener Verein. www.martinierleben.de


Platz 2 ging an den Verein Ambulante Versorgungslücken e.V. Bremen.

Menschen sind heute oft bis ins hohe Lebensalter
aktiv und können gestaltend am Leben teilnehmen.
Zugleich wachsen die gesellschaftlichen und sozialen
Anforderungen an das Individuum, wenn durch
eine Erkrankung das Leben vorübergehend oder
langfristig vor gravierenden Veränderungen steht.
Unser Gesundheitswesen kann sich weltweit sehen lassen. Verkürzte Liegezeiten in den Krankenhäusern und ambulante Eingriffe sind längst Teile unserer medizinischen Realität. Deshalb ist der Genesungsprozess zunehmend auch eine Frage des privaten Bereiches. Damit die Zeit der Genesung ohne „Lücken“ in der gesundheitlichen und hauswirtschaftlichen Versorgung gestaltet werden kann, bedarf es zunehmend mehr der inhaltlichen Vorsorge. Rechtzeitige Informationen, eine kompetente Beratung oder die Entdeckung der Gesundheitsstationen im Stadtteil können Ihnen hilfreiche Orientierung bieten. Manch einer entdeckt dabei sogar neue Netzwerkstrukturen oder aber Hilfen um die „Ecke“. Das Ziel der selbstbestimmten Konzentration auf die Heilung und die Therapie rückt somit näher, lässt sich leichter in den Alltag einbetten.

http://www.ambulante-versorgungsluecke.de/

 

Dieses Jahr gab es 2 dritte Plätze

Platz 3 ging an Anti Rost Münster e.V. Münster

ANTI ROST MÜNSTER e.V.

Wir sind Männer und Frauen aus Münster im Ruhestand, die sich ehrenamtlich engagieren. Für andere Senioren übernehmen wir Kleinstreparaturen und haushaltsnahe Dienstleistungen, Arbeiten, die früher von Familienangehörigen oder Nachbarn übernommen wurden. Es sind so geringfügige Dinge, für die man keinen Handwerksbetrieb rufen kann, die aber im Alltag zu einem Problem werden können. Wir verstehen unser Hilfsangebot im Sinne einer Nachbarschaftshilfe. www.antirost-muenster.de


Platz 3 ging an die Gemeinde Langenfeld

Das MehrGenerationenHaus (MGH) Dorflinde Langenfeld, ist ein rechtlich nichtselbständiger Teil der Gemeinde Langenfeld (1014 Einwohner) das vollständig von einem ehrenamtlichen Führungsteam und der Gemeinde im Einvernehmen geleitet und betrieben wird. Überdurchschnittliches bürgerschaftliches Engagement sind und bleiben Grundlage für das ganzheitliche Konzept der Dorflinde - Einbeziehung der 4 Lebensalter, Ersatz der wegfallenden Großfamilie, Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Pflege sowie Einbindung der Senioren und Entlastung pflegender Angehöriger rüstet die Gemeinde für den demografischen Wandel. Hintergrund des gesamten Konzepts ist das gemeinsame Leitbild von Gemeinde und MGH das in den letzten Jahren, unter Berücksichtigung des regionalen Bedarfs, entwickelt wurde. 2012 soll das Projekt MehrGenerationenWohnen mit integrierter Tagespflege umgesetzt werden. Die konsequente Anpassung auf die Bedürfnisse aller Generationen soll die Wohn- und Lebensqualität aller Bürger erhalten.  

http://www.mehrgenerationenhaeuser.de/mehrgenerationenhaus-dorflinde-langenfeld

Dieses Projekt wurde von Kanzlerin Angela Merkel am 25.3.2013

besucht. Siehe

 

Aus dem Jahr 2011


Platz 1 ging an Werte erleben e.V. Hamburg 

Projekt: Dialog der Generationen - Gemeinsames Engagement von jungen und alten Menschen im künstlerischen Bereich (Theater, Literatur, Kunst, Musik, Natur). Ziel ist es, gegenseitig an Lebensdynamik und Lebenserfahrung teilzunehmen sowie Verständnis und Respekt für die andere Generation zu entwickeln. Das Preisgeld von 3.000,-- Euro fließt nun in dieses Projekt. http://www.de.werteerleben.com/projekte/dialog-d-generationen/


Platz 2 ging an Herbstzeit gGmbH Kippenheim

 Das Projekt "Herbstzeit" vermittelt und betreut alte Menschen in der Regel dauerhaft in sogenannten Gastfamilien, um eine ansonsten erforderliche Heimunterbringung zu vermeiden. Des Weiteren vermittelt "Herbstzeit" in Einzelfällen Personen an einen alten Menschen, damit diese in ihrem Zuhause bleiben können. Gastfamilie und alter Mensch bilden eine Lebensgemeinschaft, in der beide Seiten voneinander profitieren. Ziel ist ein gelingender Alltag im bestehenden oder neuen Zuhause. Die Jury belohnt dieses Projekt mit einem Preisgeld über 1.500 Euro, die nun für weitere Maßnahmen zur Umsetzung des Konzeptes eingesetzt werden können. http://www.herbstzeit-bwf.de


Platz 3 ging an das Freiwilligen Forum Niendorf-Lokstedt-Schnelsen

  "Treffpunkt Wohnzimmer - Kultur zu Besuch Alte, immobile Menschen sollen durch eine Verlagerung von Kultur- und Bildungsangeboten in den privaten Haushalt neue Möglichkeiten zur Teilhabe erhalten. Freiwillige entwickeln auf Grundlage ihrer kulturellen Interessen Kultur- und Bildungskoffer, mit denen sie Hausbesuche machen. Dadurch gehen beide Zielgruppen gleichberechtigt neue Wege der Begegnung des lebenslangen Lernens. 500 Euro Preisgeld fließen nun in diese Maßnahme. http://www.freiwilligenforum.de/ 


Aus dem Jahr 2010

 

Platz 1 ging an das DORV Zentrum

Was passiert eigentlich, ...

wenn auch der letzte Nahversorger (Metzger, Bäcker, Post und Bank ...) in einem Dorf oder einem kleinen Stadtteil seine Pforten schließt?

Wie kann man nachhaltig Grund­versorgung und Dienst­leistungen in einem Dorf oder einem Stadtteil erhalten? www.dorv.de

Ganz aktuell am 6.11.2012: 

Die Vorstellung neuer Ashoka Fellows ist für uns im Jahr immer ein besonderes Ereignis - Am Dienstag war es wieder soweit und in München wurden sechs neue Fellows Teil des Netzwerkes. Damit wächst die Fellowship auf insgesamt 45 herausragende Sozialunternehmer, die mit ihren innovativen Lösungen gesellschaftliche Probleme in Deutschland adressieren. Ihnen gibt Ashoka gemeinsam mit vielen Partnern und Freunden Rückenwind für die Weiterentwicklung ihrer sozialen Innovationen. Lernen auch Sie sie kennen!

Einer der sechs neuen Fellows ist:,

  • Bürger zu befähigen, durch den Aufbau von DORV-Zentren den Teufelskreis aus kommerzieller Konzentration und Abwanderung in ländlichen Gebieten zu durchbrechen (Heinz Frey, DORV-Zentren).

Wir gratulieren ganz herzlich!

 

Platz 2 ging an Die Versilberten

Das möchte das Projekt vermitteln

Die Hauptzielgruppen sind einerseits die jungen Alten und andererseits die Hochbetagten.
Die jungen Alten finden Kontakte zu Gleichaltigen mit gleichen Interessen und vor allem eine sinnvolle Tätigkeit. Sie sind
nur ein bis zwei Generation entfernt von den Hochbetagten, haben mehr Verständnis für die Wünsche und Launen dieser Menschen.
Die Hochbetagten gewinnen an Lebensqualität in verschiedenster Weise und erfahren im Rahmen ihrer Möglichkeiten Teilhabe am Leben in der Gesellschaft
Die Öffentlichkeit wird auf die Problematik des sonst im Verborgenen lebenden Teil unserer Gesellschaft aufmerksam, evt. entstehen dadurch Denkprozesse über die eigene Zukunft und deren Planung in alternativen Wohnmodellen.

 

Platz 3 ging an die Arbeiterwohlfahrt der Verein "Älter werden in Dietzenbach"

 

Am 16. April 1966 wurde der Ortsverein Dietzenbach e.V. unter dem Vorsitzenden Reinhard Göpfert und dessen Stellvertreter Hermann Kocks gegründet. Der Ortsverein richtet seine Angebote an alle Dietzenbacher Bürger, die Unterstützung oder Hilfe im Alltag benötigen. Dabei ist es unerheblich, welchen sozialen Status, politische Einstellung, Herkunft oder Religionszugehörigkeit die hilfesuchende Person hat.

Unser Motto:"Helfen und Gestalten - Menschliches Handeln aus Verantwortung"

Mehr unter www.awo-dietzenbach.de